Unser Leitbild

Unser Leitwort
„Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat“
(Römer 15,7a)

Über unsere Einrichtung
Das Alten- und Pflegeheim am Wall ist eine Pflegeeinrichtung für alte und behinderte Menschen mit stationären Plätzen, Tagespflegeplätzen und seniorengerechten Wohnungen. Unsere Gesellschafter sind die Altenheimstiftung Lotto Niedersachsen in Hannover und der ev.-luth. Kirchenkreis Emden-Leer. Wir sind als Gastmitglied dem Diakonischen Werk Niedersachsen in Hannover angeschlossen.

Grundsätze für unser Handeln
Alle Mitarbeitenden leisten ihren Dienst in christlicher Nächstenliebe. In unserer Einrichtung werden die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeitenden nach sinnerfülltem Leben berücksichtigt. Wir achten und respektieren den Menschen als Individuum in seiner Einzigartigkeit als Gottes Geschöpf in seiner Gesamtheit mit Körper, Geist und Seele und mit seinen individuellen Bedürfnissen, unabhängig von Religion, Nationalität, Hautfarbe und Geschlecht. Unseren Aufsichtsrat betrachten wir als Partner bei der Gestaltung unseres Heimes.

Wir für unsere Bewohner und die Angehörigen
Wir begleiten unsere Bewohnerinnen und Bewohner in allen Phasen ihres Lebens und schützen ihre Würde in besonderer Weise, auch im Sterben und im Tod. In Würde sterben bedeutet für uns, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner Geborgenheit finden, dass wir ohne Zeitdruck in Frieden und Ruhe Trost geben und auf die Wünsche der Sterbenden eingehen. In Absprache mit Bewohnerinnen, Bewohnern, Angehörigen und Ärzten sorgen wir für weitest gehende Schmerzfreiheit. Dies ist unser Ziel.

Wir ermöglichen die gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe der uns anvertrauten Menschen im Rahmen ihrer physischen und psychischen Ressourcen. Dazu ist es notwendig, in der aktivierenden Pflege sensibel zu erspüren, wo die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner nach Kommunikation und Integration liegen und ihnen weder die Vorstellungen der Angehörigen noch die der Mitarbeitenden aufzuzwingen.

Wir sind im Gespräch mit den Angehörigen. Wir betrachten die Angehörigen als unsere Partner, mit denen wir gemeinsam unser Ziel erreichen möchten. Wir sind offen für Anregungen, Wünsche und Beschwerden. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen. Die Grenze unserer Fürsorge ist dort erreicht, wo sie maßregelnd in die Privat- und Intimsphäre unserer Bewohnerinnen und Bewohner eingreift.

Wir als Leitende
Wir verpflichten uns, die Grundordnung der ev.-luth. Kirche anzuerkennen und unsere Einrichtung loyal zu vertreten.
Wir haben unseren Mitarbeitenden gegenüber eine Vorbildfunktion. Dies bedeutet, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen und eine klare Linie in unserem Führungsverhalten zeigen. In unserem Handeln und Führungsverhalten bauen wir auf die Erfahrungen und Kenntnisse aller Mitarbeitenden.
Wir begrüßen die Selbstständigkeit der uns unterstellten Mitarbeitenden und beziehen sie bei Entscheidungen und Problemlösungen mit ein. Wir erwarten von den Mitarbeitenden die Übernahme von Eigenverantwortung und die Bereitschaft, im Rahmen ihres Kompetenzbereiches eigene Entscheidungen zu treffen.
Wir fördern die Entwicklung unserer Mitarbeitenden durch Fortbildungsangebote und das Erwerben zusätzlicher Fachkompetenzen.
Wir erwarten, dass sich die Mitarbeitenden auch selbst aktiv darum kümmern, auf dem neuesten Stand der zu erwartenden Fachlichkeit in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich zu sein und zu bleiben.
Wir unterstützen unsere Mitarbeitenden beim eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Gesundheit.
Wir schaffen ein gesundheitsförderliches Umfeld und motivieren die Mitarbeitenden zur aktiven Umsetzung ihrer selbst gesteckten Ziele zur Förderung oder Erhaltung ihrer Gesundheit. Nach längerer Krankheit unterstützen wir die Wiedereingliederung unserer Mitarbeitenden.

Wir als Mitarbeitende
Wir arbeiten als Team miteinander. Das bedeutet für uns, dass wir uns gegenseitig respektvoll behandeln und gegenseitig helfen. Absprachen im Team halten wir ein. Unseren Vorgesetzten begegnen wir wertschätzend. Unsere eigene Meinung dürfen wir vertreten. Wir bringen selbst Verbesserungsvorschläge ein und beteiligen uns damit aktiv an der positiven Entwicklung unserer Einrichtung. Zu unserer Gesundheit haben wir eine positive Einstellung. Wir wissen, dass wir uns nicht für den Arbeitgeber, sondern für uns selbst gesund halten. Gesundheitsschädigendes Verhalten vermeiden wir. Die Möglichkeiten, die uns das betriebliche Wiedereingliederungsmanagement bietet, nutzen wir. Wir verpflichten uns, sozial kompetent, fachlich qualifiziert, ökonomisch verantwortlich und ökologisch orientiert zu arbeiten.

Qualität und Pflegemodelle
Wir haben ein gut funktionierendes Qualitätsmanagementsystem in unserem Haus, das ständig modifiziert und ergänzt wird. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Dokumentation unseres Handelns sorgfältig und nachvollziehbar geführt wird, Bei der Betreuung und Pflege der uns anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner orientieren wir uns an dem durch Monika Krohwinkel modifizierten Pflegemodell nach Nancy Roper. Es gelten darüber hinaus die Grundsätze der Selbstpflege nach Dorothea Orem.

Die Bedeutung des Leitbildes für uns
Unser Leitbild unterstützt uns verbindlich in dem Verständnis unserer Arbeit. Es enthält unsere grundsätzlichen Vorstellungen über unsere Werte und Ziele. Das Leitbild verbindet das, was schon ist mit dem, was noch werden soll. Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Vorstellungen in die Tat umgesetzt und verbindlich in Kraft gesetzt werden. Das Leitbild wurde von Mitarbeitenden und Leitungskräften des Hauses gemeinsam entwickelt. Die Regeln, die wir uns mit diesem Leitbild gegeben haben, sind für alle Mitarbeitenden verbindlich.

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